16. – 19.06.2022

Nach dem alle nach und nach eintrafen fanden wir uns zu unterschiedlichen Aktivitäten zusammen. Einige Berichte dazu könnt ihr hier nachlesen.

Am Anreisetag folgten wir Susis Lieblingsstrecke zum Einradeln. Wir waren ein bunter Haufen im Alter von 7 – 70 Jahren. Kondition und Können spielten an diesem Tag keine Rolle. Hauptsache Fun! So radelten wir mit den MTBs ein Stück die Ringloipe entlang und ein kleines Stück den Bikepark runter und schon war das Bullheadhouse in Fleckl erreicht. Gestärkt ging es zum beliebten Bocksgrabenweg und weiter zum Fichtelsee. Dort sammelten wir weitere Ankömmlinge ein, bevor wir dann die erste Tour am Karches ausrollen ließen.  22 km mit etlichen Höhenmetern ließen uns erahnen was uns die nächsten Tage erwartet.

Traditionsgemäß plante Ernst eine Tagestour mit vielen Highlights. Richtung Bad Berneck fuhren wir leicht bergab durch Wald, über Wiesen und auf naturbelassenen Trails. Steil bergab ging es in die Kurstadt. Beim ersten Stopp nahmen wir die Einladung zum Kneippen in der Ölschnitz gerne an. Weiter im wildromantischen Tal  wartet die Entenmühle – Mittagessen. Ab Gefrees ging es auf teils langen Anstiegen mit Schotter, aber auch steinigen Trails auf den Waldstein. Hier zeigt sich das Fichtelgebirge von seiner schönsten Seite. Die Burgruine und die „Schüssel“, eine Felsformation mit Aussichtsturm, begehen wir zu Fuß. Anschließend gibt es leckeren Bienenstich und Kaffee.

Vorerst haben wir den höchsten Punkt unserer Tour erreicht und es geht bergab zum Weißenstädter See, jetzt noch einmal über einen Bergrücken und wir sind in Bischofsgrün.

58 km gefühlt 10000 hm.

Christine

Bischofsgrün, mit der Gruppe um Richard unterwegs

Nach dem Eintreffen und gemütlichem Zusammenfinden war der Donnerstag zum lockeren Einfahren gedacht. Wir fuhren Richtung Goldkronach und dann, so der Plan, über die Höhen wieder zurück.

Der Pannenteufel (Plattfuß) hat aber bei Richards Hinterrad mehrfach zugeschlagen. Vermutlich waren es noch Nachwehen aus seiner dornigen Appeninnen-Tour. So ging es nur mit Unterbrechungen voran und schließlich kam es dazu, dass wir Richard in Warmensteinach an der Sprungschanze mit dem Auto abgeholt haben. Dafür gab es ein Stück Kuchen in Bischofsgrün.

Am Freitag, ohne Pannen !!, fuhr die Gruppe über den Waldstein (tolles Granitmassiv mit Burgresten und schöner Aussicht) Gefrees und dann durch das herrliche Ölschnitztal abwärts, mit anspruchsvollem Bergauf- und Bergab, nach Bad Berneck. Die Fahrt durch das Ölschnitztal war eine Idee von Ernst. Und die Gruppe Ernst fuhr das Tal aufwärts. Wir wollten uns unterwegs treffen. Aber am Einkehrpunkt Entenmühle haben wir uns verpasst. So gab es für uns erst in Goldkronach die dringend benötigte Rast, nachdem um 14.30 Uhr die Bürgersteige wieder heruntergeklappt waren.

Über einen langen Anstieg ging es hinauf zur Strecke der Königsheide-Loipe und Richtung Naturkleinod Moorbad bei Fleckl (sehr gepflegt und zu empfehlen). Zumindest ein Teilnehmer wagte sich in die warme Heilerde. Der Restweg nach Bischofsgrün war dann eine Kleinigkeit.

Roland

Rundwanderung im Fichtelgebirge

Eine reizvolle Rundtour mit vier Höhepunkten stand am Samstag auf dem Programm. Ausgehend vom Seehausparkplatz an der B 303, führte die Wanderung zunächst zum Haberstein, einem großen, granitenen Blockmeer. Leider beeinträchtigte eine „Wandergruppe“ mit bellenden Hunden die fichtelgebirgische Ruhe und die herrliche Aussicht. Danach folgte der Höhepunkt der Wanderung, der Nußhardt, mit 972 m der dritthöchste Gipfel des Fichtelgebirges und einer der besten Aussichtspunkte der Region. Beim Aufstieg wählten wir den interessanteren Weg durch die sog. Nusshardtstube, einer aus riesigen Felsblöcken gebildeten Höhle. Der Ausgang führte dann zur Stahltreppe hinauf auf den Gipfelfelsen mit den mysteriösen muldenförmigen Vertiefungen. Danach war Stärkung angesagt: Das Seehaus, einer der höchstgelegenen dauernd bewohnten Stellen in Franken mitten in der Natur gelegen, lud ein zu Speis und Trank. Ein uriger Wandertrail mit Wurzeln und Felsen führte anschließend hinunter zum Fichtelsee, einem beliebten Naherholungsgebiet. Dort ließen wir, bevor wir das kurze Stück zu den Autos zurückgingen, unsere Wanderung an diesem sonnigen Junitag ausklingen, die einen bei einem Eiskaffee, die anderen mit einem Sprung ins kühle Wasser.

Walter Wenisch

Wollte man nicht an der Wanderung teilnehmen, wurde alternativ eine anspruchsvolle MTB Tour angeboten. Vom Sportcamp ging es zunächst ca. 400 Höhenmeter hinauf auf den Schneeberg, die höchste Erhebung Frankens (1051m). Dort genoss man den herrlichen Ausblick bevor man der Route der Wandergruppe folgte. Über den Haberstein ging es zum Seehaus, wo sich alle zur Mittagspause trafen. Der Nachmittag startete mit einer rasanten Abfahrt über abwechslungsreiche Forstwege hinunter zum Fichtelsee, der bei hochsommerlichen Temperaturen zu einer kühlen Erfrischung einlud. Nach einer ausgiebigen Pause ging es entspannt über Teile der Unteren Ringloipe zurück zum Sportcamp.

Rainer